Ka Berger Walliser
Dipl. Bewegungspädagogin SBTG/BGB
Dipl. Praktizierende der Spiraldynamik II©

eidg. Fachausweis Gymnastikstudioleiterin
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Bewusst bewegen  
 
Warum dieser Kurs  
 
"gute" oder "schlechte" Haltung  
 
Grundthemen  
 
Geräte  
 
Körperarbeit Beckenboden  
 
Rückbildung Beckenboden  
 
"move on"  

Warum besuchen Sie diesen Bewegungskurs?

Sie möchten etwas positiv verändern, vielleicht ihre Figur, oder Sie möchten etwas, was ihnen bereits Freude macht besser können, z.B. Tanzen, Schlittschuhlaufen…



Sie möchten ihren Alltag beschwerdefreier gestalten, Sie möchten stärker oder beweglicher sein… wie dem auch sei, es geht darum, dass Sie eine verbessernde Veränderung suchen.

Jede Veränderung beinhaltet, dass etwas anders sein soll, also müssen der heutige Zustand und die vorhandenen Potentiale zuerst erkannt werden. Dies erfordert den Einsatz des Denkens, der Bewusstwerdung und des Spürens, Erlebens.

Im „Bewusst bewegen“ geht es neben der Hauptsache, sich mit Vergnügen und Freude zu bewegen, auch darum, die eigene Wahrnehmung zu fördern, mit dem Wahrgenommenen umgehen zu lernen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Wahrnehmungsschulung erfordert die Bereitschaft, sich längerfristig mit sich selbst auseinander zu setzen und dabei eigene Verhaltensmuster ab und an in Frage zu stellen.

Erstes Ziel ist, dass die in den Bewegungslektionen erkannten, für Sie wichtigen Entdeckungen in Ihren Alltag, in Ihr alltägliches Bewegungsmuster einfliessen können, dort weiter geübt, gefestigt und integriert werden, ohne dass extra viel Zeit zusätzlich dafür aufgewendet werden muss.

 

Damit dies geschehen kann, ist es wichtig, dass die kleinen Veränderungen (sie müssen klein sein, sonst können sie nicht oder nur schwer integriert werden) sich gut anfühlen. Denn wer will schon etwas integrieren was sich nicht gut anfühlt? Bewegen soll Spass machen und darf nicht zu anstrengend sein. Wir alle wissen, wie lange der Neujahrsvorsatz hinhält: „Jetzt gehe ich jeden Tag eine halbe Stunde laufen!“ Aber schon beim ersten kalten, regnerischen Tag verschieben wir auf morgen, übermorgen, nächste Woche und schon bald haben wir den Vorsatz vergessen. Meine Erfahrung zeigt, dass es mehr Sinn macht, stetig kleine Fortschritte zu machen als bei einem längeren, schnellen Spurt die Luft - und die Lust - zu verlieren. Dies heisst natürlich nicht, dass nicht ab und zu auch Schwierigkeiten auftauchen. Vergleichbar mit der Homöopathie, kann es sein, dass sich zuerst eine gewisse „Erstverschlimmerung“ eines Problems einstellt, welche sich aber bei der Weiterbearbeitung langsam auflöst, sich schliesslich mitsamt dem Problem davonmacht und Sie mit einer erweiterten Bewegungsmöglichkeit weiter bringt.


© Illustration: Spiraldynamik®