Ka Berger Walliser
Dipl. Bewegungspädagogin SBTG/BGB
Dipl. Praktizierende der Spiraldynamik II©

eidg. Fachausweis Gymnastikstudioleiterin
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Bewusst bewegen  
 
Warum dieser Kurs  
 
"gute" oder "schlechte" Haltung  
 
Grundthemen  
 
Geräte  
 
Körperarbeit Beckenboden  
 
Rückbildung Beckenboden  
 
"move on"  
    Was gibt es für Grundthemen im „Bewusst bewegen“?

illu 8   Achterbewegungen:
Die 8 ist eine in sich selbst geschlossene, verdrehte Schleife. Wir benützen sie z.B. um eine Bewegung vorwärts und rückwärts, mehrmals nacheinander, ohne Unterbruch und durch den Raum ausführen zu können. Quergestellt ist die 8 das Zeichen für „unendlich“ und unendlich viel Möglichkeiten Achterbewegungen einzusetzen stehen tatsächlich zur Verfügung.

Bastelanleitung
Dreidimensionales Bewegen:
So wie sich die 8 auf dieser Bastelanleitung darstellt, erscheint sie flach, sie liegt auf einer Fläche, sie ist eindimensional. Wir können sie in unserer Vorstellung aufstellen, so dass sie unten am Boden - auf einer Fläche - steht und oben im Raum - in die Höhe - ragt, schon ist sie zweidimensional. Fassen wir die gleiche 8 nun am oberen und am unteren Bogen und verdrehen diese in entgegengesetzte Richtung um z.B. 90 °, erhalten wir eine dreidimensionale 8, sie wird räumlich.

  Auch der Körper ist nicht flach sondern räumlich, er hat Höhe, Breite und Tiefe, ist also dreidimensional. Durch das Üben von gezielter, dreidimensionaler, funktioneller Gelenksmobilisation bis zur Integration der neu gelernten Bewegungsmuster in den eigenen Bewegungsalltag, können wir eine verbesserte Körperkoordination erreichen.
  Bewusst bewegen am Boden:
Im Liegen müssen wir nicht ständig unser Gleichgewicht ausbalancieren, wir haben die Möglichkeit, uns entspannt auf uns zu konzentrieren. Hier können wir neue Bewegungsmuster erarbeiten und üben. Wir können Unterschiede wahrnehmen, uns ungestört und ohne Gefahr hinzufallen mit unseren Füssen, Gelenken, Muskeln etc. beschäftigen, uns strecken, dehnen, räkeln…. Die Arbeit am Boden ist grundlegend. Was hier bearbeitet wird, kann nachher in beliebig viele andere Stellungen und Bewegungen, in unendlich viele Möglichkeiten übertragen und genutzt werden.

Bewusst bewegen im Stehen:
Am Boden Erarbeitetes kann wiederholt, ausprobiert, weiterentwickelt und geübt werden. Wir können schauen, ob wir im Stande sind, neue, interessante Bewegungsmöglichkeiten unter leicht erschwerten Bedingungen zu integrieren.

 

    Bewusst bewegen ohne Musik:
Wenn wir ohne Musik arbeiten, können wir uns im eigenen Rhythmus, im eigenen Tempo bewegen. Wir werden weder von Takt, Instrument, Stimme oder Texten abgelenkt, können uns mehr konzentrieren, zum eigenen Zentrum, zur eigenen Mitte finden.

Bewusst bewegen mit Musik:
Mit Musik kommen nicht ein, sondern viele weitere Faktoren dazu: sich trotz eines vorgegebenen Rhythmus nicht aus dem Gleichgewicht der eigenen Körperkoordination bringen lassen, zeitliches/rhythmisches und räumliches Variieren, Intensität, Stimmung und Ausdruck verändern. Musik fördert Bewegung, erfordert aber auch bereits gewisse Grundlagen. Schön, wenn es gelingt mit ihr in Verbindung und trotzdem bei sich selber zu sein.